Louis Vuitton historischer Koffer

Louis Vuitton Taschen (LV) – Die Geschichte eines Statussymbols

Louis Vuitton Taschen

SPEEDY 35 MIT SCHULTERRIEMEN

Louis Vuitton gründete 1854 sein Unternehmen, nachdem er bei einem Pariser Koffer- und Gepäckhersteller seine Lehre absolvierte und dort weitere 17 Jahre an seinem Handwerk feilte. In der Rue Nueve-des-Capucines, nahe dem Place Vendôme, eröffnete er sein Geschäft mit dem Namen „Louis Vuitton Malletier“, was so viel bedeutet wie „Louis Vuitton Kofferproduzent“.

Nicht aus edlen Taschen sondern aus wunderschönen Koffern bestand seine erste Kollektion. Diese waren leicht, flach und für damalige Verhältnisse äußerst praktische und luxuriöse Reisebegleiter. Luxus hatte schon damals seinen Preis, so waren Louis Vuitton Taschen und Koffer schon immer im Luxussegment angesiedelt.

Louis Vuitton Taschen

Dieser Beitrag über die Marke Louis Vuitton umfasst folgende Themen:

  1. Erste Erfolge von Louis Vuitton
  2. Louis Vuitton fusioniert mit Moet Hennessy
  3. LV Muster und Kollektionen
  4. Werbegesichter & Stars
  5. Die Residenzpost in München
  6. LV Fälschungen erkennen
  7. Louis Vuitton Taschen online kaufen

Die ersten Erfolge verzeichnete Louis Vuitton mit Koffern

Louis Vuitton historischer Koffer

Bereits 5 Jahre nach der Gründung, im Jahre 1859 eröffnete Louis Vuitton eine Fabrik im Pariser Vorort Asnières. Die 20 Mitarbeiter dieser Fabrik waren speziell für die Herstellung der Koffer zuständig. Im Einzelnen bestand das Rahmengerüst aus Holz und Metall. Die Oberfläche war ein Leinenstoff, welcher mit Roggenmehl imprägniert wurde. Das sogenannte Trianon, welches damals noch eine graue Farbe hatte, schützte vor Staub und Wasser.Die Fabrik in Asnières wuchs zum Jahre 1900 auf 100, 1914 bereits auf 150 Mitarbeiter.

Heute ist die Zahl der Beschäftigten bis auf 150 gesunken, die alle für das hochwertigste Sortiment des französischen Designers zuständig sind. Auf dem gesamten Erdball gibt es 17 Produktionsstätten für Louis Vuitton-Produkte. Das erste Geschäft außerhalb von Paris wurde in der Oxford Street in der britischen Hauptstadt London eröffnet und befindet sich auch heute noch dort.

 Wahrzeichen – Damier und Monogram Canvas Muster

Da die Koffer von Louis Vuitton aufgrund ihrer innovativen flachen Form häufig zum Opfer von Fälschern geworden waren, entwickelte Louis Vuitton gemeinsam mit seinem Sohn das Damier-Muster, um seine Kreationen zumindest optisch von den Modellen der Konkurrenten abzuheben. So war das Schachbrettmuster aus beigen und braunen Karos entstanden.

LV Kofferschlösser

Auf der glamourösen Weltausstellung „Exposition Universelle de Paris“ stellten die beiden Vuittons dem Publikum das Muster vor, bis es kurze Zeit später durch das Monogram-Canvas abgelöst wurde, welches auch bis heute noch weltweit das Wahrzeichen des Hauses Louis Vuitton ist. Neben den Initialien Vuitton’s sind stilisierte Blüten auf den Leinenstoff gedruckt, die an den damals modernen japanischen und orientalischen Mustern angelehnt sind. Zu dieser Zeit hatte bereits Sohn Georges nach dem Tod Louis‘ im Jahre 1892 das Unternehmen übernommen. Erst 100 Jahre später wurde das ursprüngliche Damier-Muster erneut aufgegriffen und von da an unter dem Namen „Damier Ebène“ produziert.

Von Generation zu Generation

Eine Reihe neuartiger Kofferkreationen und -funktionen entwickelte Georges in den Jahren nach dem Tod seines Vaters. Erneut konnte er seine Produkte bei einer Weltausstellung präsentieren, 1892 auf der „Chicago World’s Fair“. Die Produktpalette reichte von multifunktionalen Expeditionskoffern und Schiffsgepäck bis zu aufklappbaren Schrank-Koffern. Für besondere Kunden wurden auch Sonderwünsche gefertigt, wie u.a. ein zu einem Bett umfunktionierender Koffer. Eine weitere Innovation des Designerhauses war ein Kofferschloss, welches nicht nur damals ein Novum war, sondern auch bis heute noch in den Taschenkollektionen von Louis Vuitton verwendet wird. Viele andere Designer verwenden heute diese Stilelement für ihre Designertaschen.

Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Verkaufsschlager auf den Markt, die auch heute zu den Ikonen von Louis Vuitton zählen. Dazu gehören die Reisetasche „Keepall“, die „Steamer Bag“, die „Papillon“ oder die „Speedy“, deren aktuelle Version nahezu der ersten Anfertigung gleicht. Auch die „Noé“ in Beutelform, die einst im Jahre 1932 zum Transport von 6 Flaschen Champagner als erste Damentasche kreiert wurde, wird heute noch neu interpretiert.
Nachdem der altbewährte Leinenstoff mehr und mehr der Verwendung von Leder gewichen war, setzte Gaston-Louis, der Sohn von Georges Vuitton, nun ein vinylgetränktes Baumwollgewebe ein. Als die Nachfrage nach großen Überseekoffern Mitte des 20. Jahrhunderts zurückging, da für Auto- und Flugreisen handliche und vor allem strapazierfähige Koffer geeigneter waren, gab es außerdem Anfertigungen aus Kunststoff.

Nach dem Tod Louis-Gastons kam mit dessen Enkel Patrick-Louis im Jahre 1971 bereits die vierte Generation ins Unternehmen. Patrick-Louis erfüllt bis heute in der Abteilung für Spezialanfertigungen die Sonderwünsche der Louis Vuitton-Kunden, von denen jährlich etwa 350 erfüllt werden. Ein weiteres Unternehmenswachstum wurde durch Henry Racamier erreicht. Der Ehemann der Tochter Gaston-Louis‘ ließ die Marke Louis Vuitton vom Luxus-Nischenmarkt den Status des Luxus-Massenmarkt erreichen. Der asiatische Markt wurde erschlossen und eine Reihe weiterer Produktionsstätten wurden aufgrund steigender Nachfrage eröffnet.

Louis Vuitton im LVMH-Konzern

Mit den finanziellen Mitteln aus dem erfolgreichen Börsengang im Jahre 1984 wurde der Champagnerhersteller Veuve Clicquot aufgekauft. Um sich anschließend vor einer feindlichen Übernahme zu schützen, fusionierte Louis Vuitton mit dem französischen Spirituosenhersteller Moet Hennessy, woraus der Konzern LVMH Louis Vuitton Moet Hennessy entstand. Im Laufe der Jahre wurden noch weitere bekannte Marken gebündelt, unter anderem der Parfumhersteller Givenchy. Die gefürchtete feindliche Übernahme wurde letztendlich von Bernard Arnault durchgeführt, der 1988 von Racamier als Investor in das Unternehmen gebracht worden war und Vorstandsvorsitzender von LVMH wurde.

Im Jahr 1997 kam der amerikanische Modedesigner Marc Jacobs zu Louis Vuitton, brachte im darauffolgenden Frühjahr eine erste Bekleidungslinie auf den Markt und ist bis heute noch Kreativdirektor des französischen Modehauses. Auch die Bekleidungskollektionen werden weiterhin 2 mal jährlich bei den Pariser Modeschauen vorgeführt.

Als Studio-Direktor für Herrenbekleidung wurde Ende 2005 Paul Helbers aus den Niederlanden, ehemals Designer bei Martin Margiela, eingesetzt. Ein paar Jahre später trat er gemeinsam mit Marc Jacobs zur traditionellen Verbeugung am Schluss einer jeden Modenschau auf den Catwalk. Helbers Nachfolger wurde der Brite Kim Jones, der zuvor Designer bei Dunhill war. Jones erscheint seit seinem Eintritt bei Louis Vuitton 2008 alleine am Show-Finale.

Louis Vuitton und seine Künstler

Mitte der 90er gab es bereits 200 Louis Vuitton Geschäfte auf der ganzen Welt, darunter auch das erste Geschäft in China. Es wurden die beiden Lederarten Epi und Taiga entwickelt, von denen es heute eine Vielzahl von Taschenmodellen gibt. Eine limitierte Auflage von Louis Vuitton Taschen mit Graffiti-Schriftzug entstand mit dem amerikanischen Künstler und Designer Stephen Sprouse (1953-2004), die jedoch nur für die firmeninterne Prominenz reserviert war.

2009 wurde die beliebte Kollektion jedoch erneut aufgegriffen und mit knalligeren Grafitti-Prints in Orange, Grün oder Pink oder auch mit Rosenprint wieder neu aufgelegt. Eine weitere Künstler-Kooperation war 2002 das Cherry-Blossom-Muster mit Kirschblüten, 2005 das Cherry-Muster mit Kirsch-Abbildungen auf Taschen und auch Accessoires. Beide limitierten Auflagen entstanden aus der Zusammenarbeit mit dem japanischen Künstler Takashi Murakami. Eine weitere Designer-Größe aus Japan ist Rei Kawakubo. Sie vermarktet ihre unkonventionellen und avantgardistischen Entwürfe unter dem Namen „Comme de Garcons“.

Für Louis Vuitton entwarf sie 2008 auch eine exklusive Taschenkollektion.Die japanische Künstlerin Yayoi Kusama ist bekannt für ihre Stücke mit all-over Pünktchen-Muster. In Zusammenarbeit mit Marc Jacobs entstand so eine Damenkollektion von Taschen und Koffern bis hin zu Sonnenbrillen, Schmuck und Prêt-à-Porter Mode mit diesem Muster. Neben den allseits bekannten und beliebten Kollektionen und den limitierten Auflagen können die Kunden ab 2010 auch ihre eigens personalisierte Louis Vuitton Tasche mit Initalien und verschiedenen Farben online kreieren und erwerben.

Die Gesichter hinter Louis Vuitton

Luis Vuitton Werbegesichter und Stars

Da der gute Ruf des Hauses Louis Vuitton damals wie heute sehr wichtig ist, werden für Werbekampagnen nur ausgewählte Models und Persönlichkeiten abgelichtet. So schafften es bereits Gisele Bündchen, Naomi Campbell und Jennifer Lopez auf die teilweise überdimensionalen Plakaten an den Häuserfassaden der Louis Vuitton-Boutiquen.

Weitere Größen aus Sport, Musik und Film wie Andre Agassi mit Frau Steffi Graf, Catherine Deneuve, Michail Mikhail Baryshnikov, Zinedine Zidane mit Pelé und Maradona oder Angelina Jolie wurden Werbegesicher für das französische Traditionsunternehmen. Weitere Informationen über die Freunde des Hauses finden Sie hier.

Louis Vuitton heute

Vom ersten Entwurf an kreierte Louis Vuitton Lederwaren im oberen Preissegment. Bis heute sind die Taschen und Accessoires ein Statussymbol, was auf der ganzen Welt erkannt wird. Die Produkte von Louis Vuitton werden ausschließlich in eigenen Stores und vereinzelt als Shop-in-Shop-Konzepten für die Bekleidungssparte vertrieben. Wiedererkennungswert, aber auch größtes Opfer der Fälschungsindustrie ist das 1896 eingeführte Monogram-Muster aus den Initialien des Imperiumgründers. Es ziert vor allem Taschen und Kleinlederwaren, aber auch Schuhe, Uhren und Bekleidungskollektionen für Damen und Herren lanciert Louis Vuitton.

Nach dem ersten von Marc Jacobs in 2011 kreierten hochpreisigen Charm-Armband, mit bis zu 50.000€ teuren dazugehörigen Anhängern, gibt es auch eine Schmuckkollektion. Auch die Linie „Haute Joaillerie“ verarbeitet wertvolle Materialien wie edelsteine und Perlen. Chefdesigner der Schmucksparte ist der deutsch-französische Lorenz Bäumer, der auch sein eigenes Schmuckunternehmen in Paris führt. Nachdem es 1930 bereits Duftwasser gab, soll in diesem Jahr eine Parfum-Serie auf den Markt gebracht werden.

Die vielzähligen Taschen von Louis Vuitton sind und bleiben jedoch die Verkaufsschlager. Die beliebtesten Modelle sind bspw. Speedy, Keepall oder Neverfull. Diese Modelle sind nach Muster und Material in die verschiedenen Kollektionen unterteilt:

Muster und Kollektionen Louis Vuittons

Toile Monogram/Monogram Canvas

Das bekannteste Muster von Louis Vuitton zeigt die verschlungenen messingfarbenen Initialien L und V auf dunklem Untergrund angeordnet mit stilisierten Blüten. Was ursprünglich Leinenstoff war, ist heute ein mit Vinyl getränktes Baumwollgewebe, das sogenannte Canvas oder Toile. Dieses weltweit beliebte Muster schmückt Taschen und Koffer und wird häufig mit Henkeln aus hellem Leder komplettiert.
Eine Variante des Monogram Canvas ist das Multicolore, bei dem die Blumen und Initialien in 33 verschiedenen Farben auf weißem oder schwarzem Hintergrund zu sehen sind. Die Edition speziell für Herren ist die „Macassar“, die durch Umrandungen aus dunklem Rindsleder besticht.

Toile Damier/Monogram Damier

In Form eines Schachbretts sind dunkelbraune und messingfarbene Quadrate auf der Version „Ebène“ oder blaue und cremefarbene Quadrate auf der „Azur“. In regelmäßigen Abständen ist der Schriftzug „Louis Vuitton Paris“ in den Quadraten gedruckt. Wie die Monogram Canvas von Louis Vuitton ist auch die Monogram Damier aus behandeltem Baumwollgewebe. Für Herren gibt es dieses Muster in der Farbkombination grau und schwarz als „Graphite“ oder als „Damier Géant“ mit einem übergroßen Schachmuster.

Cuir Monogram/Monogram Leder

Auf diesen Damentaschen ist das Initialien-Monogram mitsamt den stilisierten Blüten eingestanzt. Bei dieser Kollektion von Louis Vuitton wird zwischen den verschiedenen Ledersorten unterschieden. Die „Empreinte“ ist aus genarbtem Leder, die „Vernis“ gibt es in verschieden farbigem Lackleder, „Python“ aus Schlangenleder, die „Exotique“ aus Schlangen- und/oder Straußenleder.

Cuir Epi/Epi Leder

Sowohl Taschenmodelle für Damen als auch für Herren gibt es in der schlichten Kollektion Epi Leder. Auf strukturiertem Leder ist ein einziges Louis Vuitton-Logo aufgedruckt.

Mahina

Durch Lochstanzung oder Perforation ist das Monogram-Muster auf Echtleder in verschiedenen Farben gestaltet.

Antheia

Die Antheia-Kollektion gibt es aus Lammleder oder Veloursleder. Die verschiedenen Grundfarben finden sich in dem aufgestickten Monogram-Muster in leichter Abwandlung wieder.

Sofia Coppola Collection

Schlicht und elegant zeigt sich diese Kollektion aus Wild- oder Lammleder mit messingfarbenen Applikationen und Beschlägen.

Louis Vuitton Herrenkollektionen

Jeweils aus Echtleder uns mit einem einzigen Louis Vuitton-Logo gibt es speziell für Herren die „Taiga“ aus genarbtem Leder und die „Nomade“ aus Glattleder. Die „Naxos“ ist aus schwarzem Nappaleder gefertigt und zeigt das Logo auf einem angehängten Namensschild.

Neben den Hauptkollektionen gibt es außerdem einige Sonderserien bei Louis Vuitton aus besonderen Materialien oder Mustern, die teilweise in Kooperation mit bekannten Künstlern und Designern entstanden sind und in limitierter Auflage bestehen. Auch kann man sich seine Lieblingstasche mit einem bunten Aufdruck seiner eigenen Initialien auf dem Monogram Canvas-Muster personalisieren.

Die Residenzpost in München

Louis Vuitton in München - die Residenzpost

Am 25. April diesen Jahres eröffnete in der Münchener Residenzpost das erste Louis Vuitton Maison. München gehört nun zu den drei Städten, in denen Louis Vuitton Kunst und Kultur vereint. Schon der Designer und Gründer selbst war zu seiner Zeit ein großer Kunstliebhaber. Seit den 1980ern gibt es außerdem regelmäßige Kooperationen mit namhaften Künstlern. Der momentane Kreativchef Marc Jacobs arbeitet sehr eng mit Größen aus der Kunst zusammen, wie Takashi Murakami. Er liebe es, die Kunst anhand von neuen Taschenkollektionen und -mustern in den engsten Kontakt mit den Menschen zu bringen.

 

Fälschungen und wie man sie erkennt

Wer bereits im Internet nach einem Online-Shop suchte, der Louis Vuitton Taschen vertreibt, wird nicht fündig geworden sein. Nirgends, außer auf der offiziellen Homepage des Designerhauses und in den vielzähligen Louis Vuitton-Shops, kann man sich seine neue Lieblingstasche von Louis Vuitton kaufen oder bestellen. Es sei denn, man verzichtet auf die Echtheit der Tasche oder man gibt sich mit einer gebrauchten Taschen von Louis Vuitton zufrieden. Denn Möglichkeiten, eine gefälschte Tasche mit dem beliebten Monogram-Muster zu erstehen, gibt es wie Sand am Meer. Die Fälscherindustrie ist gerade bei LV-Produkten besonders betriebsam.

Schon der frühe Versuch von Louis Vuitton selbst, mit einem aufwendigen Muster gegen die Nachahmer vorzugehen, brachte nicht den gewünschten Erfolg. Ganz im Gegenteil – es wurden immer mehr Plagiate hergestellt, die das Muster täuschend echt zeigen. Louis Vuitton ist im Rennen der gefälschten Marken ganz weit vorne, sodass es eine eigene Abteilung gibt, die gegen Produktfälscher vorgehen.

Mit nur ein paar genauen Blicken auf bestimmte Merkmale kann man eine Monogram Canvas Tasche, die beliebteste Louis Vuitton Tasche mit dem weltweit bekannten Monogramm- und Blumenmuster, auf ihre Echtheit überprüfen.

Material

Die weltbekannten Monogram Canvas (auch Toile Canvas) sind nicht aus Leder, sondern aus einem mit Vinyl beschichteten Leinenstoff. Die Oberfläche ist leicht strukturiert, matt und flexibel. Plagiate dagegen sind sehr fest, rauh und sind aus einem glänzendem Kunststoff gefertigt.

Leder

Schultergürtel, Henkel und die anderen Lederteile der Monogram Canvas, der Monogram Multicolore und der Damier Azur sind aus unbehandeltem Rindsleder, das von Zeit zu Zeit seine eigene Patina bekommt, also nachdunkeln. Dies ist bei Fälschungen nicht der Fall, da diese häufig aus streng riechendem Schafsleder hergestellt werden. Außerdem sind die Ränder und Kanten der Lederteile meist grell orange oder mehrfarbig eingefärbt, was bei echten Taschen weinrot ist.

Nähte

Monogram Canvas Taschen zieren aus Bienenwachs umhüllte Nähte in einem hellen senfgelb. Die farbigen Modelle der Epi-Leder Serie haben Nähte in der jeweiligen Farbe. Im Gegensatz zu gefälschten Taschen sind die Nähte der echten Taschen akkurat und regelmäßig verarbeitet.

Monogram

Die Logos auf der Monogram Canvas sind senfgelb und – beim näheren Hinsehen zu erkennen – von links unten nach rechts oben aufgetragen. Plagiate haben oft leicht rötliche Monogramme, die unregelmäßig, glattflächig und in kleinen Tupfen aufgetragen sind. Angeordnet sind die Monogramme immer symmetrisch und an den Rändern und den Reißverschlüssen niemals abgeschnitten, sodass sich an diesen Stellen nur Blumen befinden. Ausnahmen können asymmetrische Taschen wie z.B. die Sac Shopping oder die Petit Bucket Bag sein.

Die Logos auf den Multicolore Modellen sind in 33 unterschiedlichen Farben aufgetragen. Bei Fälschungen ist die Farbpalette lediglich auf 5-6 verschiedene Farbtöne beschränkt. Das Innenleben der Monogram Canvas Blanc ist fast weinrot, die Monogram Canvas Noir hat einen dunkelgrauen Innenstoff aus Alacantra Leder.

Logo

Es muss mindestens einmal folgendes Logo auf der Tasche aufgedruckt sein:

 

®

LOUIS VUITTON

PARIS

und

made in France

(alternativ Spain, USA oder Malletier)

Dieser meist eingestanzte Druck kann entweder auf einer oder auf beiden Taschenseiten verteilt sein. Er ist mittig positioniert und weist keinerlei auslaufenden Ränder auf.

Modellnummern und Datacodes

Jede Louis Vuitton Tasche hat eine Modellnummer, welches schlicht eine Artikelnummer bzw. ein Kürzel für den Modellnamen ist. Diese findet man nirgends auf der Tasche selbst, sondern lediglich in Katalogen, auf der Homepage oder der Rechnung. Sie beginnt mit dem Buchstaben „M“, darauf folgen 5 Ziffern.
Ab 1980 wurden außerdem Datacodes eingeführt, die gut versteckt in die Tasche eingearbeitet sind. Die beiden Buchstaben kennzeichnen den Herstellungsort der Tasche, die 4 darauffolgenden Ziffern zeigen das Herstellungsdatum an. Auf den älteren Modellen von Louis Vuitton stehen die erste und dritte Ziffer für den Monat, die zweite und vierte Zahl für das Jahr.

Bei Taschen, die nach 2007 hergestellt wurde, stehen die erste und dritte Ziffer nun für die Kalenderwoche. So kann man leicht überprüfen, ob die Zahlen einen Sinn ergeben. Eine Tasche mit dem Datacode „SP1006“ wäre also im Oktober des Jahres 2006 in Frankreich hergestellt. Ein Code, der „SP1009“ lautet, würde dagegen eine Tasche bezeichnen, die in der zehnten Kalenderwoche 2009 in Frankreich hergestellt wurde.

Lous Vuitton online kaufen

Damit man garantiert eine echte Tasche von Louis Vuitton erhält, sollte man ausschließlich im Onlineshop von Louis Vuitton oder direkt im Geschäft kaufen. Denn auch wenn eine Reihe dubioser Online-Shops 100% echte Ware versichern und auch eine Geld-zurück-Garantie gewähren, entspricht dies nicht der Wahrheit – bereits die niedrigen Preise sind ein Zeichen für Fälschungen.

 

Alle Bildrechte: http://louisvuitton.com

Comments (1)

  1. EvaS

    Ich liebe Taschen von LV! Kaum ein Unternehmen kann auf so viel Geschichte zurückblicken.

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